Update wird Aurea

Ein Interview mit Olaf Rabe, Aurea, zu den Plänen der Aurea mit update.CRM

Seit über 25 Jahren wird update von Kunden und Partnern als Hersteller branchenorientierter CRM-Lösungen geschätzt – auch von Kunden der ajco. Durch die Übernahme der Aurea stellen sich einige Fragen, die Olaf Rabe, Lead Channel Sales Management der Aurea, beantwortet:

Wer ist Aurea?

Wir sind ein Softwarehersteller mit Sitz in den USA. Wir glauben daran, dass Customer Experience Transformation, in unserer globalen, immer digitaler werdenden Welt einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Unternehmen wird. Die Erfahrung des Kunden wird dabei immer weniger „nur“ von einem Produkt oder einer Dienstleistung geprägt, sondern von jedem einzelnen Touch Point. Wir investieren also in Software, die unsere Kunden unterstützt, bestmögliche Customer Experience Transformation zu bieten und somit erfolgreicher zu werden.

Und dazu kaufen Sie auch gleich ganze Unternehmen?

Es gibt so viele hervorragende Ideen und Lösungen weltweit, die aus den Anforderungen von Kunden hervorgegangen und in Softwareunternehmen entwickelt wurden. Natürlich ist es einfacher, diese Expertise zuzukaufen, als alles neu zu denken und zu entwicklen. Unsere Aufgabe ist es, diese Vielzahl an Lösungen miteinander zu integrieren, um unseren Kunden ein umfassenderes und insgesamt noch lösungsstärkeres Angebot machen zu können. Wir sichern die Qualität der Entwicklungen und wir investieren natürlich auch kontinuierlich in die Weiterentwicklung.

Welche Rolle spielt update dabei?

Eine ganz zentrale. Wenn Sie über Customer Experience Transformation sprechen, ist es zunächst notwendig, dass sie Kundenbeziehungen als solche verstehen, eine 360° Sicht auf den Kunden haben, Vertrieb, Service, Marketing über die unterschiedlichen Touchpoints koordinieren können. Ohne ein zentrales CRM geht es nicht – allerdings wird auch update für Kunden leistungsstärker und weit mehr als ein herkömmliches CRM.

Haben Sie ein Beispiel dafür?

Zum einen investieren wir aktuell in die Performance der Software sowie die Qualität des Codes. Zum anderen integrieren wir gerade andere Softwarekomponenten. Um nur ein Beispiel zu nennen:  Mit Lyris erhalten Update-Kunden ein komplettes E-Mailmarketing.

Dafür ändern sich auch die Lizenzmodelle.

Das ist richtig – aber ein ganz normaler Branchentrend: Software ist heute nicht mehr statisch, sie entwickelt sich ständig weiter, es kommen ganz neue Funktionsbereiche dazu. Das haben auch update Kunden erlebt, die zum Teil pro Nutzer fünf oder sechse Module lizensieren mussten. Durch das neue Subskriptions-Modell, das wir 2016 einführen, abonnieren Kunden die Software und können sie dafür immer vollumfänglich nutzen.

Olaf Rabe - Aurea, Inc.